Wir moechten unsere Webseite fuer Sie optimal gestalten und fortlaufend verbessern. Dazu verarbeiten wir Ihre Daten und arbeiten mit Cookies.

Technisch notwendige Funktionen

Wir nutzen Ihre Daten ausschliesslich, um die technisch notwendige Funktionsfaehigkeit zu gewaehrleisten. Die Verarbeitung findet nur auf unseren eigenen Systemen statt. Auf einigen Seiten koennen daher Inhalte nicht angezeigt werden. Sie koennen den Zugriff auf die Inhalte ggf. individuell freischalten. Mehr dazu in Nr. 4 unserer Datenschutzerklaerung.

Alle Funktionen

Dazu verarbeiten wir Daten auf unseren eigenen Systemen. Darueber hinaus integrieren wir von externen Anbietern Inhalte wie Videos oder Karten und tauschen mit einigen Anbietern Daten zur Webanalyse aus. Mehr zu Anbietern und Funktionsweise in unserer Datenschutzerklaerung.

Notwendige Cookies

Diese Cookies sind fuer die korrekte Anzeige und Funktion unserer Website ein

Google Analytics

Misst Metriken rund um die Websitenutzung, wie z.B. Seitenaufrufe, Verweildauer, verwendete Browser und Conversions.
Datenschutzerklaerung

Google Optimize

Wird fuer das Ausspielen und Messen von unterschiedlichen Websitevarianten (sogenannte A/B-Tests) verwendet.
Datenschutzerklaerung

Facebook

Erlaubt die Leistung von Werbemassnahmen auf Facebook besser zu messen. Gemessen werden dafuer z.B. Bestellungen. Datenschutzerklaerung
Datenschutzerklaerung

Google Ads

Erlaubt die Leistung von Werbemassnahmen ueber Google Ads besser zu messen. Gemessen werden dafuer z.B. Bestellungen.
Datenschutzerklaerung

LinkedIn

Erlaubt die Leistung von Werbemassnahmen ueber LinkedIn besser zu messen. Gemessen werden dafuer z.B. Bestellungen.
Datenschutzerklaerung

Twitter

Erlaubt die Leistung von Werbemassnahmen auf Twitter besser zu messen. Gemessen werden dafuer z.B. Bestellungen.
Datenschutzerklaerung

Awin

Erlaubt die Leistung von Werbemassnahmen auf Awin besser zu messen. Gemessen werden dafuer z.B. Bestellungen.
Datenschutzerklaerung



Eine Abomodell ist in Arbeit, der Zugang wird dann kostenpflichtig sein


gutachter login

Bedürfnisse älterer Nutzer transparent machen

Bedürfnisse älterer Nutzer transparent machen
Handicap-Dress
Mit dem demografischen Wandel rückt das Thema Barrierefreiheit für Architekten, Planer, Handwerker und Hersteller zunehmend in den Fokus. Dr. med. Stefanie Gurk ist Ärztin für Allgemeinmedizin und Expertin in Sachen Barrierefreiheit. Gemeinsam mit dem Haustechnikspezialisten TECE veranstaltet sie Fachseminare zum Thema. Im Gespräch erläutert sie die Bedeutung von nutzerorientiertem, individuellem Wohnen.





Artikel lesen
Jeder zweite tote Radfahrer im Seniorenalter

Jeder zweite tote Radfahrer im Seniorenalter

Die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts belegen das für die Monate Januar bis Mau 2019: Rund 72 Prozent der getöteten Radfahrer über 55 Jahr und älter waren. Mehr als jeder zweite Getötete war über 65 Jahren als (54,4 Prozent). Bei den Schwer und Leicht.....

mehr Infos



Frau Dr. Gurk, Sie sind von Haus aus Fachärztin für Allgemeinmedizin. Wieso fungieren Sie heute als Beraterin in Sachen Barrierefreiheit?

Wenn es um die Frage nach selbstständigem Wohnen im Alter oder den Umgang mit Handicaps geht, hat die Medizin nur sehr begrenzt Mittel und Möglichkeiten. Ich wollte den Menschen aber mehr Hilfestellungen geben. Damit habe ich mich schon in den 80er-Jahren befasst, als Nutzerorientierung und Barrierefreiheit im Kontext mit individuellem Wohnen ja noch keine Themen waren. Leben und Wohnen im Alter – diesem komplexen Thema habe ich mich dann gewidmet. Und zwar mit dem Ziel, die Bedürfnisse von älteren, alten und auch pflegebedürftigen Nutzern sichtbar zu machen. Dafür berate ich, unterrichte und definiere Anforderungsprofile. Bei der Entwicklung von Bau- und Produktkonzepten rücke ich dann eben diese Bedürfnisse in den Vordergrund.

Universal Design und Barrierefreiheit sind zentrale Themen Ihrer Arbeit. Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Es geht bei beiden Themen darum, möglichst allen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, am Leben teilzuhaben – in sämtlichen Bereichen. Der Blick auf die Barrierefreiheit entstand ursprünglich aus der Notwendigkeit, behinderten Menschen – insbesondere Rollstuhlfahrern – einen freien Zugang zu privatem und öffentlichem Raum zu ermöglichen. Universal Design hat hingegen die Idee aufgegriffen hat, dass ein Produkt von jedem Menschen bedient werden kann. Inzwischen greifen beide Ansätze ineinander und sollten zum Standard gehören, wenn es um die Gestaltung von Alltagsprodukten und Lebensraum geht.






Bei Seminaren arbeiten Sie mit dem so genannten Handicap-Dress. Was hat es damit auf sich?

Es handelt sich hierbei um einen Handicap-Dress-Overall. Damit können Planer und Gestalter lebensnah „in die Haut“ ihrer Kunden schlüpfen. Dabei zeigt sich schnell, wie hilfreich oder hinderlich bestimmte Produkte oder Wohnraumlösungen sind. Durch den Handicap-Dress sind völlig neue Blickwinkel – im übertragenen und im wortwörtlichen Sinn – möglich. Wer für das Thema barrierefreies Bauen sensibilisieren will, kommt mit reiner Theorie nicht weit, es braucht – wortwörtlich – etwas zum Begreifen. Ich arbeite seit nunmehr zwanzig Jahren erfolgreich mit dieser Methode.

Die Bedürfnisse der Generation 50plus sind Schwerpunkt Ihrer Arbeit. Was gilt es bei dieser Zielgruppe besonders zu beachten?

Gerade bei dieser Klientel ist es schwierig, die Bedürfnisse am biologischen Alter orientiert abzugreifen. Vielmehr geht es darum, diese Kunden über ihre veränderten Wünsche und Bedürfnisse anzusprechen. Die optimale Kombination aus Komfort, Funktionalität und Ästhetik ist das Hauptkriterium. Hinzu kommen die zentralen Fragestellungen: Wie wird das zum Beispiel bei der Badgestaltung umgesetzt? Wie mache ich mein Haus barrierefrei? Und wie entspricht es dennoch meinem Stil? Genau hierauf liegt das Augenmerk.

Worauf kommt es insbesondere bei der Badgestaltung an? Und welche Rolle spielen dabei bodenebene Duschrinnen wie TECEdrainline?

Ganz wichtig: Barrieren müssen überwindbar sein. Deshalb sind hindernisfreie Duschen empfehlenswert, außerdem vergrößert sich so auch die Bewegungsfreiheit. Das sind Ansprüche an generationengerechte Bäder überhaupt – also nicht nur für Rollstuhlfahrer oder alte Menschen. Lichtkonzepte und kontrastreiche Farben – zum Beispiel bei den WC-Spültastern – spielen immer dort eine Rolle, wo es Sehbeeinträchtigungen gibt. Sinnvoll sind zudem Modulsysteme, die eine Montage von Stützklappengriffen erlauben. Generell gilt: es braucht flexible Systeme, die sich auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer abstimmen lassen. Und bei alledem bezahlbar bleiben.

Zusammen mit den SHK-Fachverbänden Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern haben Sie die Qualifikation zur „SHK-Fachkraft barrierefreies Bad“ konzipiert. Was bedeutet das genau?

Es geht darum, dass sich Handwerker gezielt mit den Kundenwünschen und den Anforderungen in Sachen Badgestaltung auseinandersetzen. Bei den Schulungen werden mitunter konkrete Planungen für barrierefreie Bäder erarbeitet. Kunden fragen ja das Thema immer mehr nach und der Schulungsbedarf ist entsprechend groß. Mehrere Hundert Handwerker haben diese Qualifikation bereits erworben.








zurück>


Kommentare :

Kommentieren Sie diesen Artikel ...

Abonnieren (Nur Abonnieren? Einfach Text freilassen.)


Löschen








Freunde im Netz:

Hier einige Empfehlungen aus dem WEB für Sie:
Telefonspam
Geisterkonten