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Rothenberger Meisterpreis traten SHK-Jungmeister gegeneinander an

Rothenberger Meisterpreis traten SHK-Jungmeister gegeneinander an
Herausragendes handwerkliches Können, sicheres soziales Auftreten und ausgezeichnetes Wissen – von den SHK-Jungmeistern in Deutschland wird viel gefordert. Beim ersten Rothenberger Meisterpreis – initiiert vom gleichnamigen Rohrwerkzeug-Hersteller traten im Bundesleistungszentrum für die SHK-Berufe in Schweinfurt zehn davon gegeneinander an und gaben ihr Bestes am Vorwandsystem des Haustechnikspezialisten TECE.



So sehen Installations- und Verlegetechniken in der Praxis aus: Die Herausforderung für die Teilnehmer bestand in der gewissenhaften Planung und einer präzisen Umsetzung. Zum anspruchsvollen Wettbewerbs-Programm gehörte auch die Installation einer Pipe-in-Pipe-Zirkulation nach Hersteller-Anleitung. Fachwissen rund um die Ausbildung der Lehrlinge und das Handwerk an sich wurde ebenfalls abgefragt.

Beim Rothenberger Meisterpreis darf nur antreten, wer herausragende Leistungen bei der Meisterprüfung vorweisen kann. In die Vorauswahl schafften es neun Männer und eine Frau zwischen 22 und 42 Jahren, sie kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. „Dr. Helmut Rothenberger verfolgte schon lange die Idee zu einem derartigen Wettbewerb. Sein Ziel ist es, das Handwerk noch mehr ins Bewusstsein der Menschen zu bringen“, erklärt Ellen Claudia Brodt, verantwortlich für das internationale Marketing bei Rothenberger die Beweggründe des Eigentümers und Aufsichtsratsvorsitzenden.

Mehr Aufmerksamkeit für den ebenso herausfordernden wie abwechslungsreichen Beruf des SHK-Handwerkers erhofft sich auch Josef Bock, Geschäftsstellenleiter der SHK-Innung Schweinfurt-Main-Rhön: „Wir wollten zeigen, was unser Nachwuchs alles kann. Das soll innerhalb der Branche auch Impulse setzen.“ Daher war der Hausherr des Bundesleistungszentrums begeistert von der Idee, den Wettbewerb in Schweinfurt durchzuführen und hierfür die Räumlichkeiten zu stellen.






TECE als Material-Sponsor mit dabei

Neben den Werkzeugen von Rothenberger wurde hierfür ein Vorwandsystem-Set benötigt, mit dem auch freistehende Wände gebaut werden können. Dass der Emsdettener Haustechnikspezialist TECE als Haupt- und Material-Sponsor auftritt, liegt am eigenen Anspruchsdenken. „Der sehr enge Bezug zwischen uns als Hersteller und den Monteuren im Alltag liegt uns am Herzen. Insofern wollen wir die Professionalisierung des Nachwuchs fördern – hier bietet sich eine besondere Gelegenheit“, sagt Rainer Löckemann, TECE Regionalverkaufsleiter. 600 Eckverbinder, 216 Meter Profilrohr, 30 Befestigungsklammern, 28 System-Wandscheiben sowie jeweils 14 Anschlusseinheiten und Stützfüße wurden nach Schweinfurt geliefert.

Von diesem Engagement zeigt sich auch Josef Bock begeistert und freut sich über diese handfeste Unterstützung: „TECE ist ein Unternehmen, das sehr viel für die Zukunft tut und dabei hilft, die Theorie in die Praxis zu bringen.“ Damit beim Wettbewerb alles reibungslos läuft und die Teilnehmer mit dem Material vertraut gemacht werden, absolvierte Rudy Rothhaar von der Handelsvertretung Gärtner (Diepersdorf) vorab eine Einführung in das TECE System. Rothhaar: „Die TECE Vorwandinstallation ist einfach zu begreifen. Wer es erst einmal verstanden hat, für den ist es so einfach wie Lego. Ich habe daher lediglich die wichtigsten Montagerichtlinien und Grundlagen vermittelt – der Rest erklärt sich von selbst.“

Von der Planung bis zur Umsetzung: Binnen acht Stunden sollten die Teilnehmer am Vorwandsystem TECEprofil eine komplette Installation durchführen. Bock betont die Vorzüge des Systems: „TECEprofil ist gar nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Es ist ein vielseitiges Produkt, das dem Handwerker nahezu grenzenlose Möglichkeiten bietet.“ Vom Verrohren bis zum Biegen – das alles gehört zu den gängigen Handgriffen des SHK-Meisters. Neben dem handwerklichen Können und dem Branchen-Know-how geht es beim Wettbewerb jedoch auch um die soziale Komponente und das gemeinsame Arbeiten inklusive zwischenmenschlicher Ebenen. Bock: „Das ist heute wichtiger denn je. Zu einem perfekten Meister gehört neben herausragendem Wissen und Können auch tadelloses Auftreten und ein guter Umgang mit Mitarbeitern und Kunden.“

Erfahrungsaustausch und Wettbewerb

Wer den ersten Rothenberger Meisterpreis mit nach Hause nehmen darf, darüber entschied eine mehrköpfige Jury. Für Josef Bock, Ingried Gerber (Technische Referentin bei Rothenberger) und André Schnabel (GWI/ZHL-Meister und Mitglied der Kommission Berufsbildung des Zentralverbands SHK) zählten vor allem Schnelligkeit und Präzision, Maßgenauigkeit bei den Anschlüssen, Rohren und Abflüssen sowie eine den Normen entsprechende Arbeitsweise. Bei der Beurteilung wurde auch darauf geachtet, wie nah das Ergebnis dem Entwurf kam.

Bei der Siegerehrung Mitte Oktober wird der „Meister aller Meister“ bekannt gegeben. Für die 26-jährige Teilnehmerin Sabrina Lückerath (Köln) ist der Sieg nicht das Wichtigste: „Ich empfand den Erfahrungsaustausch mit den Meistern aus anderen Regionen Deutschlands sehr bereichernd.“ Ihr Mitstreiter Kai Hoffmann (33) aus Siegen hingegen suchte bewusst den Wettstreit: „Unter Zeitdruck möglichst sauber arbeiten und sich dabei mit anderen messen – das war für mich ein echter Anreiz.“



Gewissenhafte Planung und schnelle, adäquate Umsetzung





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