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Wallscanner D-tect 100 von Bosch:

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Stromkabel, eine Wasserleitung oder ein Abflussrohr anbohrt, dann handelt er nach Auffassung vieler Versicherer in der Regel fahrlässig, denn bei sorgfältigerem Vorgehen wäre kein Schaden entstanden.





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Versicherer erheben deshalb in solchen Fällen oft eine nicht unerhebliche Eigenbeteiligung und veranlassen bei einer Wiederholung teilweise auch Prämienanpassungen. Geht der Handwerker gar nach dem Grundprinzip "die Wahrscheinlichkeit ist gering, also kann ich es wagen" vor, könnte der Versicherer durchaus auch eine Schadensregulierung verweigern. Abgesehen davon ist die Behebung eines solchen Schadens mit allen Folgen oftmals sehr zeitintensiv; für den betroffenen Kunden ist dies meist sehr unangenehm und für den Handwerker oder Installateur alles andere als gute Werbung.






Dabei sind Bohrschäden heute leicht zu vermeiden – vorausgesetzt der Handwerker bedient sich einer geeigneten Messtechnik. Mit dem Wallscanner D-tect 100 von Bosch lässt sich im Gegensatz zu einem konventionellen Leitungssuchgerät nicht nur die Position von Leitungen oder Rohren in Wänden, Decken oder Fußböden aufspüren. Der Anwender erhält auch einen aufschlussreichen Einblick in deren Struktur. Wird beispielsweise eine Wand mit dem Gerät abgefahren, erscheinen je nach Messbereich die bis zu einer Tiefe von zehn Zentimetern liegenden Bohrhindernisse in einer grafischen Bohrtiefenanzeige auf dem 38 x 58 Millimeter großen Flüssigkristall-Display.

Angezeigt werden Wasserrohre und Leerrohre aus Kunststoff, elektrische Leitungen (sowohl spannungsführende als auch unbeschaltete), Kleinspannungsleitungen wie Klingeldrähte, Telefonleitungen oder LAN-Kabel, Metalle jeglicher Art, Holz und Hohlräume. Messungen lassen sich in Beton, Mauerstein und Leichtbauwänden durchführen, auch unter Oberflächen aus Putz, Fliesen, Tapeten, Parkett und Teppichböden.

Zur Untersuchung der Wand rollt der Handwerker das Messgerät mit seinen vier Rädern über die betreffende Stelle. Bereits nach einer Strecke von rund acht Zentimetern erscheinen Hinweise im Display. Praxisgerecht enthält die Information anstelle der tatsächlichen Tiefe und Breite von detektierten Gegenständen eine Empfehlung für die zulässige Bohrtiefe und den einzuhaltenden Seitenabstand. Sie berücksichtigt dabei einen Sicherheitsabstand von rund 20 Millimetern. Umgekehrt lässt sich beispielsweise auch in einer Gipskartonwand die Lage der Ständerkonstruktion bestimmen, um etwa Aufhängepunkte für Wandregale oder schwere Bilder zu finden.

Den Wallscanner gibt es einschließlich Tragetasche mit Schultergurt zum Listenpreis von 649 Euro (zuzüglich MWST) im Elektrowerkzeug-Fachhandel. Obwohl das hochwertige Messgerät deutlich teurer ist als ein konventioneller Metallsucher, dürfte es sich vielerorts in der Praxis schnell amortisieren. Bereits der in der Regel nicht vom Versicherer ersetzte Arbeitsaufwand für die Abwicklung eines einzigen Schadens (Organisation entsprechender Handwerker, Gutachter bestellen, Bericht für die Versicherung schreiben etc.) und die eventuell fällige Eigenbeteiligung kann schnell die Anschaffungskosten überschreiten. Abgesehen davon vermittelt der vorbeugende Einsatz des Wallscanners beim Kunden ein hohes Maß an Professionalität und zeigt ihm, dass der beauftragte Betrieb mit großer Sorgfalt arbeitet.









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